Elektroauto Batterie aufladen. Ladestationen für Akkus
Die elektrische Revolution
Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst für erneuerbare Energien. Statt Strom aus Kernkraft-, oder Wärmekraftwerken, kommt der Strom nun zunehmend aus Wind-, und Sonnenenergie. Das ist nicht nur umweltschonender, sondern auf Dauer auch kostengünstiger. Also warum nicht auch Autos elektrisch betreiben, statt ewig auf teure Ölkonzerne zurückgreifen. Die Idee ist durchaus nicht neu, denn schon in den 30er und 40er Jahren erlebten Elektroautos einen wahren Boom. Jedoch hatten die Menschen auch schon damals mit den gleichen logistischen Problemen zu kämpfen, wie wir heute. Um diese Elektrofahrzeuge aufladen zu können, werden entsprechende Ladestationen benötigt, und das nicht nur einmal in tausend Kilometer Abständen, sondern organisiert und regelmäßig.
Nur so kann man mit solchen Elektroautos auch weite Strecken bewältigen, ohne irgendwo im Nirgendwo mit leeren Akkus stehen zu bleiben. Deshalb gingen die ersten Gedanken in unserer Gegenwart auch eher zu Elekrofahrzeugen, die nur für den Großstadtraum konzipiert wären. Hier könnte man potenzielle Ladestationen sehr gut an den schon vorhandenen Tankstellen einbinden.
Diese Stadt Fahrzeuge sind so konstruiert, das sie eine eher geringe Geschwindigkeit erreichen können und mit einer Aufladung ca. 100 km bewältigen können.
Andere Überlegungen zielen auf die Erschaffung von E-Tankstellen ab, die extra für diese Kategorie von Fortbewegung erbaut werden sollen. Hier hätte man den Vorteil, nicht mit den ganzen anderen Autofahrern in einer Reihe anstehen zu müssen und es würde auch ein neuer Wirtschaftsmarkt entstehen. Andererseits würde dieses Unterfangen wieder eine längere Anlaufphase benötigen und den Vertrieb solcher Elekroautos hinauszögern. Jedoch ist der Bau eines Netzes von E-Tankstellen in ländlichen Gebieten und an Autobahnen unerlässig, wenn man man weiter reisen möchte.
Die Autobranche arbeitet derzeit auf Hochtouren, um geeignete Modelle zu entwicklen und zu produzieren. Unterstützt werden sie unter anderem auch von der Bunderregierung, die ebenfalls diese Projekte gut heißt. Bis 2020 soll eine kleine Revolution auf unseren Straßen geschehen. Angesichts der aktuellen Wirtschaftslage und Umweltsituation ist dies nicht verwunderlich. Der Trend geht eindeutig hin zu Elekrofahrzeugen und das nicht nur in Großstädten, sondern auch darüber hinaus. Manche Automobilhersteller zielen auf Elekrofahrzeuge ab, die zwei Energiequellen nutzen können. Das macht durchaus Sinn, weil man nicht immer eine Möglichkeit haben wird, irgendwo Strom zu laden. So könnte ein zusätzlich eingebauter Benzintank verhindern, das man liegen bleibt, wenn man sein Fahrzeug nicht rechtzeitig aufladen konnte.
Zukünftig werden wir wohl in den Großstädten als erstes erleben, wie sich das Straßenbild mit Elektrofahrzeugen verändert. In den Köpfen der Menschen ist jedenfalls schon ein Umdenken erfolgt, fehlen nur noch die Innovationen und die Kreativität der Wirtschaft, um unsere Träume zu verwirklichen. Irgendwann werden die Begriffe "E-Tankstelle" und "Elektrofahrzeuge" zum normalen Wortschatz der Menschen gehören. Und jeder wird sich ein solches Elektroauto leisten können und es an einer E-Tankstelle laden, um in den Urlaub zu fahren.


